Konzert

Johannespassion

15. September 2019, 16:00 bis 17:30 Uhr

Marktkirche

Cembalo, Truhenorgel: Elina Albach
Schlagwerk: Philipp Lamprecht
Tenor: Benedikt Kristjánsson

Johann Sebastian Bachs Johannespassion, verdichtet zu intensiver und fesselnder Kammermusik. Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson erzählt im intimen Rahmen die komplette Passion und nimmt verschiedene Rollen ein. Die Cembalistin Elina Albach und der Schlagzeuger Philipp Lamprecht zeichnen mit ihrer neuen, farbenreichen Bearbeitung das Orchester nach, während die Choräle ̶ von der originalen Aufführungspraxis inspiriert ̶ gemeinsam mit dem Publikum gesungen werden. Der Kontrast zwischen tradierten Hörgewohnheiten und außergewöhnlichen Bearbeitungen sowie das direkte und unmittelbare Format lässt die altbekannte Johannespassion ganz neu und frisch wirken. Die Zuordnung einzelner Schlagwerkinstrumente zu jeweiligen Perspektiven, zum Beispiel der Turba-Chöre, und die historischen Tasteninstrumente ergeben einen besonderen Ensembleklang, der die Musik von Bach ganz roh, ungefiltert und intensiv erklingen lässt.

 

Eine Produktion von Podium Esslingen.

 

Programm:

 

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Johannespassion (BWV 245)

 

Karten: EUR 23 / 18   erm. EUR 18 / 13

 

Für FachteilnehmerInnen der chor.com sind die Konzerteintritte im Fachteilnehmerticket enthalten. Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter Angabe Ihrer Teilnehmernummer direkt hier über Reservix. 

Künstler/innen

  • Elina Albach

    Elina Albach (*1990 in Berlin) ist seit 2018 Künstlerin des zweijährigen Fellowshipprogramms #bebeethoven, einem Projekt von Podium Esslingen anlässlich des Beethovenjubiläums 2020, das unter anderem von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Das mehrjährige Projekt #bebeethoven knüpft an den revolutionären Charakter Beethovens an und bietet zwölf Fellows die Möglichkeit, künstlerisch-experimentell zentrale Handlungsfelder des Musikschaffens zu erforschen. Im Rahmen dieses Projekts entwickelt Elina Albach mit ihrem Ensemble Continuum Präsentationsformen für die Klangwelt des Barocks, um diese so vielfältige und inhaltsreiche Musik im Kontext der Gegenwart zu präsentieren. Dabei geht es ihr vor allem um die Entwicklung eines neuen, zeitgenössischen Repertoires für die vielseitigen Möglichkeiten des historischen Instrumentariums.

  • Philipp Lamprecht

    Philipp Lamprecht studierte Schlagwerk bei Prof. Dr. Peter Sadlo am Mozarteum Salzburg und verzeichnete kurz darauf erste internationale Erfolge. Als Mitglied verschiedener Ensembles für zeitgenössische Musik ist er hauptsächlich im Bereich Kammermusik aktiv, realisiert eigene Solo- und Educationprojekte, arbeitet mit KomponistInnen weltweit und nutzt dabei ein breites Schlagwerkinstrumentarium. Daneben hat sich Lamprecht auf das Instrumentarium der Alten Musik und historische Aufführungspraxis spezialisiert. Er konzertiert regelmäßig mit seinem eigenen Duo Enssle-Lamprecht, aber auch unter anderem mit Concerto Köln und der Hofkapelle München. Seit 2015 ist Lamprecht Lehrbeauftragter für Schlaginstrumente am Orff Institut der Universität Mozarteum. Im Jahr 2018 übernahm er die Künstlerische Leitung der Internationalen Paul Hofhaymer Gesellschaft Salzburg.

  • Benedikt Kristjánsson

    Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson studierte bei Prof. Scot Weir an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und ist 1. Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs „cantateBach!“ sowie Publikumspreisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig. Solistische Engagements führten ihn unter anderem in das Konzerthaus Wien, die Berliner Philharmonie, die Walt-Disney Hall in Los Angeles und das Concertgebouw Amsterdam. Er arbeitete mit namhaften Orchestern wie der Nederlandse Bachvereniging, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Freiburger Barockorchester sowie mit Dirigenten wie Jos van Veldhoven, Václav Luks und Hans-Christoph Rademann. Seine Debüt-CD mit Liedern von Schubert und isländischen Volksliedern erscheint in diesem Jahr beim Label Genuin.

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